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PresseinformationAktuell zur Sommerzeit:
Gesundheitstipps für den Badeurlaub auf reisemed-experten.de
Düsseldorf, 28.06.2011 Ob Jung oder Alt - jeden Sommer zieht es Tausende an Strände und in Freibäder. So ist auch der Badeurlaub schon seit Generationen eines der beliebtesten Motive, Taschen, Rucksäcke und Koffer zu packen, um auf Reisen zu gehen. Doch trotz vielfältiger Erfahrung, kommt es dabei immer wieder zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen: Sonnenbrände, allergische Hautreaktionen, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Verletzungen durch Tierkontakte und Unfälle gehören dazu. Die Internetseite www.reisemed-experten.de hat jetzt einige Gesundheitstipps und Informationen veröffentlicht, damit die Badesaison 2011 möglichst beschwerdefrei verlaufen kann.
"Vielen Menschen ist beispielsweise nicht bewusst, dass zahlreiche Medikamente wie die Pille, einige Antibiotika und Rheumamittel phototoxische Reaktion auslösen können, wenn die Haut plötzlich intensivem Sonnenlicht ausgesetzt ist", erklärt Dr. Burkhard Rieke, Fachleiter des Internetportals. Braune Hautflecken sind eine zwar harmlose aber unschöne Folge. Gefährlicher wird es, wenn das Risiko von Austrocknung und Kreislaufversagen durch die Sonne, Hitze und Anstrengung beim Baden unterschätzt wird. Das kann vor allem bei Kindern und älteren Menschen schnell der Fall sein. Der einfache aber wirkungsvolle Tipp der Experten: reichlich trinken, am besten Mineralwasser, Fruchttee oder verdünnten Fruchtsaft und hohe körperliche Anstrengungen möglichst vermeiden.
Zu den klassischen Spaßverderbern am Strand und im Freibad gehören immer wieder Verletzungen. Sie entstehen häufig beim Barfußlaufen durch scharfkantige Steine, Muscheln und Glasscherben. Der Tipp: Das Tragen von Badeschuhen reduziert die Gefahr. Sie schützen außerdem vor Hakenwürmern, die vor allem im Süden häufiger verbreitet sind und leicht durch die Haut der Fußsohlen in den Körper eindringen und schwere Infektionen verursachen können.
Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar. Unsere Anschrift finden Sie im Impressum.
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© Medprä GmbH
Regierung fordert Masern- und Rötelnimpfung bei Einreise nach El Salvador
Düsseldorf, 24.06.2011 Für Deutschland ist dies peinlich: Als reiches Land, mit einem der besten Gesundheitssysteme weltweit, trägt es in armen Ländern zur Ausbreitung von vermeidbaren Krankheiten bei – etwa in Mittel- und Südamerika. Die Regierung in El Salvador versucht jetzt verstärkt ihre Bevölkerung zu schützen und verlangt ab 1. Juli am Flughafen von allen Einreisenden ab einem Alter von 6 Monaten den Nachweis der Impfung gegen Masern und Röteln. Das neue reisemedizinische Internetportal www.reisemed-experten.de veröffentlich für alle Länder eine Übersicht über die für eine Einreise notwendigen und empfohlenen Impfungen.
Der Nachweis der Masern- und Rötelimpfung in El Salvador kann zum Beispiel durch die Vorlage des Impfpasses geschehen, wobei die Impfung mindestens 15 Tage zurückliegen muss. Nach Angaben der Botschaft wird aber auch eine Bescheinigung von Antikörpern gegen Masern und Röteln, die sich nach einer Impfung oder durchlaufenen Erkrankung im Blut bilden, akzeptiert. Falls aus medizinischen Gründen eine Impfung nicht möglich ist, so muss dies ärztlich attestiert werden.
"Masern sind mehr als ein Hautausschlag oder eine harmlose Kinderkrankheit", erklärt Dr. Burkhard Rieke, Fachleiter des Internetportals www.reisemed-experten.de. Wenn die Krankheitserreger auf Menschen in einem schlechten Ernährungszustand treffen, sind die Krankheitsverläufe oft dramatisch und verursachen bleibende Schäden. "Masern sind in Lateinamerika und Afrika eine häufige Ursache für Erblindung", so Dr. Rieke.
Masernviren werden nicht selten durch Touristen oder beruflich Reisende aus Deutschland und anderen europäischen Staaten eingeschleppt. Die Krankheit ist sehr ansteckend, da die Erreger durch Tröpfchen beispielsweise beim Husten, Niesen oder auch Sprechen leicht übertragen werden.
In Deutschland wird die Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln bereits für Kinder ab 11 Monaten empfohlen. Um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen, sind 2 Impfdosen im Abstand von mindestens 4 Wochen nötig. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern für alle nach 1970 Geborenen. Entscheiden sich genügend Menschen für die Impfung, so könnten die Masern sogar vollständig ausgerottet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Ziel, dies bis 2015 zu erreichen. Dafür müssten in Deutschland 95 Prozent der Jungen und Mädchen jedes Jahrgangs geimpft werden. Davon sind wir weit entfernt.
Eine Übersicht über Impfempfehlungen finden Sie unter "Länder".
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Neues Referenzhandbuch Reise- und Impfmedizin mit Online-Beratungstool auf dem Markt
Düsseldorf, 31.05.2011 Man muss nicht unbedingt in die Ferne reisen, um mit neuen Krankheitserregern in Kontakt zu kommen: Dengue-Fieber in Frankreich, Leishmaniose in Spanien, FSME in Österreich – die Liste der möglichen Infektionen, die auch in beliebten Reiseregionen lauern, ist groß. Vielen Reisenden ist dies bewusst und sie fragen immer häufiger ihren Hausarzt oder Apotheker nach Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge. Ärzten und Apothekern steht für diese Fälle ab sofort ein neues, gut strukturiertes reisemedizinisches Informationssystem zur Verfügung: das Referenzhandbuch Impf- und Reisemedizin sowie ein darauf basierendes Online-Beratungstool. Es wurde von einem reisemedizinischen Experten-Team um den Internisten, Tropenmediziner und Infektiologen Dr. Burkhard Rieke entwickelt.
Das neue reisemedizinische Informationssystem zeichnet sich nicht nur durch die hohe fachliche Qualität der Inhalte aus, sondern auch durch die praxisorientierte Aufbereitung und übersichtliche Darstellung. "Unser Anliegen ist es, das Handling für die beratenden Ärzte und Apotheker optimal zu gestalten und einen bezahlbaren Preis zu ermöglichen", erklärt Harald Beez, Geschäftsführer der Medprä GmbH, die das Referenzhandbuch und Online-Beratungstool herausgibt. "So halten wir es beispielsweise für ausreichend, das Handbuch einmal jährlich neu aufzulegen. Das Online-Beratungstool ist hingegen das ideale Medium, um stets aktuell über die Infektionslage in den Reiseregionen zu informieren." Einen zusätzlichen Nutzen bietet das integrierte Kompaktberatungsmodul. Es ermöglicht dem beratenden Arzt oder Apotheker, individuelle Informationen für den Reisenden zusammenzustellen und als Ausdruck mitzugeben.
Das Referenzhandbuch gliedert sich in die drei Teile: A - Impfungen, B - Länderinformationen und C - Spezielle Aspekte der Prävention und Reisemedizin. Der Impf-Teil informiert über Grundlegendes und liefert für einzelne Impfstoffe das Wesentliche auf einen Blick. Die Länderinformationen geben für jedes Land eine klare Übersicht über Rahmendaten, Klimatabellen, impfpräventable Risiken, Malariavorkommen sowie weitere Gesundheitsgefahren und nennen die Adresse der Deutschen Botschaft vor Ort. Teil C enthält Serviceinformationen. Dazu gehören unter anderem Karten zur Verbreitung von Infektionskrankheiten, übersichtliche Darstellungen der Charakteristika zahlreicher reisemedizinisch bedeutsamer Infektionserkrankungen und Beiträge zu beratungsrelevanten Themen wie Insektenschutz, Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene, Flugmedizin, Tauchtauglichkeit, Malariaschutz.
Das neue Referenzhandbuch Impf- und Reisemedizin kostet 36,00 Euro als Einzelausgabe und 30,00 Euro im Abonnement (jeweils inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich 4,00 Euro Versandkostenpauschale). Die Jahresgebühr für das Online Beratungstool Impf- und Reisemedizin beträgt 84,00 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Das Premium-Abonnement für Referenzhandbuch und Online Beratungstool kostet 99,00 Euro pro Vertragsjahr. Weitere Informationen und Bestellung hier.
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Start der Informationskampagne
“Speisen auf Reisen – Vorsorge gegen Magen- und Darmbeschwerden“
Magen- und Darmprobleme sind die häufigste Ursache von gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Urlaub. Wie sie durch Vorbeugung und Verhaltensweisen vermieden werden können, ist Gegenstand einer jetzt gestarteten bundesweiten Informations- und Beratungskampagne. Sie wird initiiert und durchgeführt von der MedPrä GmbH – Medizinische Prävention und Marketing, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit Dr. med. Enno Winkler, Leiter des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts, und Prof. Dr. med. Thomas Weinke, Chefarzt für Gastroenterologie und Infektiologie am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam. Unterstützt wird die Aktion von der Nycomed Deutschland GmbH. Auf einer Pressekonferenz am 28. April 2010 im internationalen Club des Auswärtigen Amtes erläuterten die beiden Experten Inhalte und Aktionen der Initiative.
Die Urlaubssaison beginnt und mehr als zwei Drittel aller Deutschen planen eine Reise. Dazu gehören Urlaubsfreuden wie kulinarische Genüsse und das Kosten exotischer Speisen und Getränke, doch häufig auch Stress, Klimawechsel und manchmal zu viel Alkohol. Sie belasten Magen und Darm stärker als üblich und können die „schönsten Tage im Jahr“ erheblich beeinträchtigen. Sodbrennen oder Völlegefühl sind unangenehm, Verstopfung oder Durchfall können sogar gefährlich werden.
Doch dies muss nicht sein! Wer sich ausreichend informiert, rechtzeitig einige Vorbereitungen trifft und ein paar einfache Verhaltensregeln beachtet, kann den Urlaub unbeschwert genießen. Um dies den Reiselustigen auf breiter Front zu vermitteln, ist jetzt die bundesweite Informations- und Beratungskampagne „Speisen auf Reisen – Vorsorge gegen Magen- und Darmbeschwerden“ gestartet worden.
In einem übersichtlichen Flyer wird anschaulich erläutert, wodurch Magen- und Darmprobleme auf Reisen entstehen können und wie sie ohne Abstriche an Reisefreude vermieden werden können. Die wichtigsten Tipps werden durch eine Liste für eine kleine Reiseapotheke ergänzt. Damit die Informationen möglichst viele Menschen erreichen, wird der Flyer an interessierte Publikumsmedien sowie zusammen mit einem auffälligen Plakat an alle Apotheken, alle Reisebüros und an etwa 18.000 Arztpraxen, zusammen ca. 55.000 „Multiplikatoren“ verteilt. Und natürlich können alle Informationen und Materialien auch im Internet eingesehen und heruntergeladen werden.
Dr. Winkler ging vor allem auf die Häufigkeit und die Ursachen von reisebedingten Störungen des Verdauungstraktes ein. „20 Prozent aller deutschen Urlauber nennen Magen- und Darmprobleme als Ursache von Beeinträchtigungen im Urlaub. Je nach Reiseziel können es bis zu 85 Prozent sein, wobei das Risiko in großen Teilen Südamerikas und Afrikas sowie in Süd- und Südostasien am größten ist.“
Ursachen der Beschwerden, so Dr. Winkler, sind ungewohnte Ernährung, Stress zu Urlaubsbeginn und Belastungen durch fremde Keime. Die Symptome sind bei 80 Prozent der Betroffenen nur Unwohlsein, das allerdings die Urlaubsaktivitäten einschränken kann. Doch immerhin jeder Fünfte muss das Bett hüten und ein Prozent der Betroffenen muss in einer Praxis oder einem Krankenhaus ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Generell jedoch sind reisebedingte Magen- und Darmprobleme in 90 bis 95 Prozent der Fälle harmlos und verschwinden von alleine wieder. Nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle entwickelt sich daraus eine chronische Darmerkrankung, die medikamentös behandelt werden muss.
Prof. Dr. Weinke erläuterte aus medizinischer Sicht die Möglichkeiten der Prophylaxe und Therapie bei der so genannten Reisediarrhoe, also dem ernsthaften Durchfall. Die Vorbeugungsmaßnahmen reichen von sorgfältiger Nahrungsmittelhygiene als Grundsatz für jede fremde Umgebung über bestimmte Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente bis hin zu Impfungen, die je nach Reiseziel empfohlen sind. Vor allem bei Reisen in Risikoregionen sollte rechtzeitig ein reisemedizinisch versierter Arzt oder Apotheker befragt werden.
Wer dennoch unterwegs ernsthaften Durchfall mit mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag erleidet, muss vor allem viel trinken, um den Verlust an Flüssigkeit und Elektrolyten wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphat, Sulfat und Chlorid auszugleichen. Darüber hinaus können Probiotika oder Motilitätshemmer sinnvoll sein, die es als rezeptfreie Medikamente gibt. Hält der Durchfall dennoch über mehrere Tage an oder ist er mit Fieber oder blutigem Stuhlgang verbunden, dann sind stärkere Medikamente wie Antibiotika erforderlich und geeignet, um die Erreger des Durchfalls erfolgreich zu bekämpfen, Motilitätshemmer sollten dann nicht eingesetzt werden.
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Referenten

Prof. Dr. med. Thomas Weinke
Chefarzt für Gastroenterologie
und Infektiologie Klinikum
Ernst von Bergmann, Potsdam
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